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altIm Jahre 1998 gestaltete der Architekt Gisbert Dahmen-Wassenberg den Kirchenraum von St. Marien im Rahmen einer notwendig gewordenen Kirchenrenovierung um. Seitdem steht der Altar ebenerdig in die Mitte des Raumes, die Gemeinde versammelt sich an drei Seiten um ihn herum. Die Idee dahinter: Der Pfarrer zelebriert die Messe nicht wie auf einer Bühne vor der Gemeinde, sondern mitten unter den Gottesdienstbesuchern, die sich wie eine Art Tischgemeinschaft um den Altar versammeln. Ein im Boden farblich gekennzeichnetes "Lebensband" verbindet durch die ganze Kirche hindurch das Repositorium, das Ambo und den Altar mit dem Taufbecken und dem Tabernakel. Der Tabernakel steht gegenüber des Altars in einem Erker, der früher als Beichtstuhl diente, wo er heute unter einem Glasdach in helles Tageslicht getaucht wird.

Im Zuge des Kirchenumbaus entstand im Kirchturm auch eine kleine Marienkapelle.

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In der Stirnwand hinter dem Altar symbolisieren zwei große klare Fenster die Offenheit nach außen. Oberhalb der Fenster erheben sich an der Wand vier quadratische Leinwände, deren Zwischenräume ein Kreuz bilden. Im Oktober 2005 wurden die Stoffbahnen ersetzt durch vier Bilder mit dem Titel "Petrus' Weg" vom Münsteraner Künstler Patrick Schoden. Seither ist das teils abstrakte und überwiegend in tiefblau gehaltene Altarbild der Blickfang in der Kirche.

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Danach beschäftigte sich Dahmen-Wassenberg mit der Neugestaltung des Kirchenvorplatzes.

Das "Paradies" (Foto) mit Brunnen und überdachter Begegnungsstätte wurde im Jahre 2001 eingeweiht.